Plant man einen Hausbau, so wird man sich über kurz oder lang mit der Frage nach dem gewünschten Hausstil auseinander setzen müssen. Soll es ein Bungalow sein? Oder doch lieber ein mehrgeschossiges Gebäude? Setzt man bevorzugt auf die Vorteile beim Einfamilienhaus oder plant man gleich den Bau eines Doppelhauses? Gerade bei letzterem sehen sich die zukünftigen Bauherren vor einer schwierigen Entscheidung.
Bevor man jedoch wählen kann, ob das Einfamilienhaus oder das Doppelhaus die geeignete Option ist, muss man sich die elementaren Charaktere beider Varianten vergegenwärtigen.
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Bauliche Besonderheiten von Einfamilienhaus und Doppelhaus
Beim Einfamilienhaus sind der gestalterischen Fantasie eigentlich nur die grundstückspezifischen und baurechtlichen Grenzen gesetzt. Je nach Platzangebot kann ein Einfamilienhaus als einstöckiger Bungalow vorliegen oder aber sich über zwei oder drei Ebenen erstrecken. Fakt ist allerdings, dass in diesem Haus, so groß die Zimmeranzahl und die Raumgröße auch sind, immer nur eine Familie bequem Platz findet. Allerdings ist man dort ebenso ungestört. Denn das Einfamilienhaus ist bevorzugt in der freistehenden Variante, ohne direkte bauliche Angrenzung an Nachbargebäude, zu finden.
Beim Doppelhaus verhält sich dies bereits aufgrund des Baukonzepts anders. Hier werden generell zwei einzelne und abgeschlossene Häuser durch eine gemeinsame Wand charakterisiert. Es handelt sich also quasi um die in die Breite gezogene Form des Mehrgenerationenhauses. Eine gewisse Privatsphäre ist so jedoch garantiert. Denn man teilt sich eher selten eine gemeinsame Eingangstür, sondern eben nur eine Wand. Jede Familie wohnt entsprechend für sich. Dafür müssen aber hinsichtlich des Baugrundstücks gewisse Voraussetzungen vorliegen. Damit ein Doppelhaus entstehen kann, muss die Gesamtgrundfläche einen entsprechenden Platz vorgeben. Deshalb sind Doppelhäuser zumeist mehrstöckige Gebäude, die den fehlenden Raum in der Grundfläche durch Höhe wett machen.
Auch bei der Individualität gibt es Unterschiede zwischen Einfamilienhaus und Doppelhaus. Während ein Einfamilienhaus architektonisch in allen denkbaren Varianten errichtbar ist, wird man beim Doppelhaus diesbezüglich sehr eingeschränkt. Quadratische oder rechteckige Grundformen sind hier das gängige Grundrissbild.
